Biomasse Agrar - Reduziertes technisches Potenzial

Agrar-RTP

 

 

 

 

 

Das reduzierte technisches Potenzial basiert auf den Annahmen des technischen Potenzials. Der Vorgang für die Bestimmung der Pflanzenarten und der Flächen wird im technischen Potenzial dargestellt.

 

Annahmen für das reduzierte technische Potenzial

Im reduzierten technischen Potenzial wird die Eignung der ermittelten NAWAROs zur Pflanzenöl-, Ethanol- und Biogaserzeugung sowie der Ganzpflanzenverwertung untersucht. Je nach Pflanzenmix auf Bezirksebene wird die Fläche auf die unterschiedlichen möglichen Nutzungsarten in dieser Berechnung aufgeteilt (Flächenanteil je Bezirk kann dadurch zwischen 25 % und 100 % je Nutzungsart schwanken).

In Summe ergibt sich für Österreich unter Zugrundelage der bestehenden, angebauten Feldfrüchte eine Trockenmasse von rund 2,63 Mio. Tonnen, wobei aus der Struktur heraus Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark zusammen ¾ der Gesamtproduktion aufweisen.

Mittels Literaturdaten wird in einem dritten Schritt je nach Verteilung der Nutzpflanzenarten und deren Eignung zur Energiegewinnung das im Bezirk verfügbare Energiepotenzial entsprechend dem Energiegehalt des produzierten Ethanols, Pflanzenöls, Biogases und der Ganzpflanzen errechnet.

Reduziertes technisches Potenzial

Verwendet man die Feldfrüchte zur Produktion von Pflanzenöl, Ethanol, Biogas sowie Brennmaterial, so ergibt sich eine reduzierte Energiemenge von rund 7.990 GWh. Im Bereich der unterschiedlichen Nutzungssysteme weisen die Bezirke Gänserndorf mit 414 GWh, Mistelbach mit 273 GWh und Hollabrunn mit 273 GWh die höchsten Energiepotenziale auf.

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