Biomasse Forst - Technisches Potenzial

Das technische Potenzial für Holz aus Forst wurde wie folgt ermittelt:

Ausgehend von der Waldinventur 00/02, welche auf Ebene der Bezirksforstinspektionen vorliegt, werden die einzelnen Potenziale über den Flächenkartaster auf Bezirksebene heruntergebrochen.

Im technischen Potenzial wird der gesamte mögliche Holzeinschlag entsprechend Forstinventur in Österreich unabhängig von der Nutzungsart betrachtet. Dies kann damit argumentiert werden, dass entsprechend Abfallwirtschaftsgesetz keine organische Substanz über 5 % organischem Kohlenstoff deponiert werden darf. Aufgrund dessen muss jeder aus Holz gefertigte Rohstoff vor der Deponierung als Abfall einer Behandlung im Sinne des AWG unterzogen werden. In dieser Betrachtung wird davon ausgegangen, dass eine thermische Behandlung durchgeführt wird (Importe und Exporte werden in dieser Betrachtung nicht berücksichtigt). Zur Berechnung des technischen Energiepotenzials wird Weichholz, Weichlaubholz und Hartlaubholz unterschieden.

Unter Berücksichtigung des Heizwerts pro kg und der Darrdichte pro Festmeter für Weichholz, Weichlaubholz und Hartlaubholz wird die Trockensubstanz und der Rohenergiegehalt berechnet.

Unter den oben beschriebenen Annahmen steht ein Potenzial von rund 70.700 GWh an Brennstoffenergie zur Verfügung.

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