Biomasse-Grünland

Energiepotenzial von Österreichs Grünflächen

Die Grünlandwirtschaft erzeugt Biomasse wie Heu oder Grasschnitt, die für die Produktion von Biogas als Energieträger heran gezogen werden können.

Das Dauergrünland in Österreich nimmt eine Fläche von insgesamt 1,40 Mio. ha ein (auf Basis Invekos), dazu kommen noch rund 165.000 ha Feldfutter auf Ackerland.

Insgesamt gehen die Gründlandflächen in Österreich zurück. In der Agrarstrukturerhebung 1999 wurden noch 1,9 Mio. ha Wiesen und Weiden registriert, wobei die Almen und Bergmähder noch 860.000 ha im Vergleich zu 470.000 ha einnahmen. Auch extensive Wiesen und Weiden sind in den letzten Jahren um rund 30.000 ha zurückgegangen. Der Waldanteil ist gerade in diesen Grünland-/Waldregionen zum Teil massiv angestiegen. In den letzten 10 Jahren wurden auch rund 40.000 ha Grünlandflächen verbaut, die restlichen Grünlandflächen, die verwaldet und verstraucht sind, könnten jetzt noch mit geringerem Aufwand rekultiviert und damit für Weideflächen aktiviert werden (Grüner Bericht, 2008).

Neben der Nutzung des Grünlands als Futterflächen können dank immer besserer Milchleistungen und dem Einsatz von Kraftfutter freiwerdende Grünlandflächen zur energetischen Nutzung herangezogen werden.

Potenzialanalyse

Das Potenzial das Grünflächen, als Produktionsflächen für erneuerbare Energieträger in den österreichischen Bezirken aufweisen wurde in zwei Schritten ermittelt: zunächst wurde das technische Potenzial errechnet, also jene Energiemenge errechnet, die aufgrund der vorhandenen technischen Möglichkeiten erzeugt werden kann. In einem weiteren Schritt wurde daraus das reduzierte technische Potenzial abgeleitet, welches auch Effizienzkriterien und Nutzungskonflikte mit anderen Energieträgern berücksichtigt (zur allgemeinen Definition der Potenziale weiter bei Methodik).

Weiter zum technischen Potenzial | weiter zum reduzierten technischen Potenzial.