Biomasse-Viehwirtschaft

Energiepotenzial von Österreichs Viehwirtschaft

Die Nebenprodukte Gülle und Jauche der Viehwirtschaft können als erneuerbare Energieträger als Grundlage für die Biogasproduktion herangezogen werden und künftig als Treibstoff dienen.

Die österreichische Viehwirtschaft ist durch Milchkuhhaltung, Rinderhaltung, Schweinezucht, Haltung von Pferden, Ziegen und Schafen sowie die Zucht von Hühnern zur Eierproduktion und zur Nahrungsmittelproduktion geprägt. Weiters finden sich Enten, Gänse, Truthähne, Strauße, Lamas, Ponys, Wildtiere, und Kaninchen in der österreichischen Tierzählung.

Laut Auswertung der Tierzählung 2006 war der Bestand an Rindern – Großvieheinheiten rund 1.474.000 Stück, Pferde und Ponys zählten rund 45.390 Stück, Schweine, Ferkeln, usw. zählten rund 3.095.500 Stück, Schafe rund 178.000, Ziegen rund 26.000, alle Arten von Hühnern rund 9.077.800, Gänse rund 20.150, Enten 40.230, Truthähne rund 477.750, Wildtiere rund 34.000, Kaninchen rund 78.700, Lamas 914 und Strauße 700 Stück.

Wirtschaftdünger aus der Viehhaltung eignet sich hervorragend zur Biogasproduktion. Die Energieausbeute ist zwar durch die kaskadische Nutzung eingeschränkt, durch die Co-Fermentation mit NAWAROs kann das Gesamtsystem aber wesentlich stabiler gehalten werden.

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