Windkraft - Vorläufige Ergebnisse Reduziertes Technisches Potenzial

Das reduzierte technische Potenzial der Windkraft ...

Vorschaubild: Reduziertes technisches Potenzial der WindkraftDie Karte (Bitte klicken Sie links auf die Vorschaukarte für eine vergrößerte Ansicht) zeigt die reduzierten technischen Potenziale aus Windkraft in den österreichischen Bezirken in GWh/Jahr und zeigt deutlich die Verkleinerung der Flächen durch zusätzliche und ausgedehnte Ausschlusszonen. Die Potenzialfläche beträgt dabei österreichweit ca. 2.800 km².

Die Werte bewegen sich pro Bezirk zwischen 0 und 5.326 GWh, österreichweit kommt man dabei auf ein Potenzial von ca. 42.000 GWh/Jahr. Zum Vergleich: Der Gesamtstromverbrauch Österreichs lag im Jahr 2006 bei 70.800 GWh (Quelle: e-control).

 

 

Die Top 5 Bezirke des reduzierten technischen Potenzials sind Neusiedl am See (5.326 GWh/Jahr), Gänserndorf (4.814 GWh/Jahr), Mistelbach (2.902 GWh/Jahr), Waidhofen an der Thaya (2.378 GWh/Jahr) und St. Pölten Land (2.137 GWh/Jahr).

 

Aus dem reduzierten technischen Potenzial wird in einem nächsten Schritt das Realisierbare Potenzial errechnet, das für 2012 und 2020 jeweils drei Szenarien mit unterschiedlichen Annahmen berücksichtigt.

 

Methodik: Vorgangsweise Modellierung/Decision Support System

Das reduzierte technische Potenzial der Windkraft in Österreich baut auf den Ergebnissen des technischen Potenzials auf.

Die Eignungszonen des reduzierten technischen Potenzials umfassen die Potenzialflächen des technischen Potenzials.

Von diesen Eignungsflächen werden im Rahmen der GIS-Modellierung folgende Ausschlusszonen abgezogen:

  • 1.000-m-Buffer um Siedlungen
  • Naturschutzrechtliche Festlegungen mit 200-m-Buffer (Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete, Naturschutzgebiete, Natura 2000)
  • hochrangiges Verkehrsnetz mit 200-m-Buffer (Eisenbahnen, Autobahnen, Schnellstraßen, Bundesstraßen)
  • Luftfahrt-Ausschlusszonen mit 1.000-m-Buffer (Flughäfen)

Die sich aus dieser Modellierung ergebenden Flächenwerte werden dann mit dem möglichen Ertragswert pro Flächeneinheit (GWh/km²) multipliziert, die technischen Parameter (installierte Leistung der Windkraftanlagen etc.) bleiben dabei gleich (siehe Technisches Potenzial).